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  ... der Bergische Wandergastronomie
 
  Die Kraft des Wassers prägt die Region des Wasserquintetts von Alters her.
Die Flüsse trieben Wasserräder an, die Schmieden machten das Bergische Land zum ersten Industrierevier Europas.
 
 

Rad- und E-Bikeroute
Die vier Kommunen Hückeswagen, Radevormwald, Wipperfürth, Marienheide und der Wupperverband arbeiten in enger Kooperation mit dem Oberbergischen Kreis am Projekt „Wasserquintett“ zusammen.
Das Wasserquintett ist ein Projekt der Regionale 2010 und ist im Projektbereich :grün angesiedelt. Das Zukunftsbild der einzigartigen Talsperrenlandschaft soll im interkommunalen Handeln entwickelt werden, deren signifikante Ausgangspunkte in der Wasser-, Natur- und Kulturgeschichte liegen.
Namensgeber für die Themenroute sind die fünf Talsperren:
Brucher-, Lingese-, Neye-, Bever- und Wupper-Talsperre.

Der Name und das Logo „Wasserquintett“ sollen ein Markenzeichen und Gütesiegel für jegliche Freizeitaktivitäten in der Region werden.

 

Rad- und E-Bikeroute

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Wälder, Bäche, Talsperren
Der Wasserquintettweg
Lokalgeschichte: Kann man auch trennen: Lokal und Geschichte... diese Worte versprechen den Zugang zu besonderen Erlebnissen in einer besonderen Umgebung. Es gibt sie da...und manchmal: nur da!
Das Bergische Land ist voller Ideen! Ideen der Nutzung der Wasserkraft, der Luft, des Feuers, der Bodenschätze.
Das Bergische Land war einst Bergbauregion auf bestes Mangan-Eisen. Wind und Wasser halfen bei der Verhüttung der Bodenschätze zusammen mit dem Feuer.
Erleben Sie das Feuer des Entdeckens!
Wanderfreundliche Gastronomen und die „Bergischen Entdecker“ zeigen Ihnen Möglichkeiten des Erlebens in dieser einzigartigen Landschaft auf.

 

Wasserquintett
 

Zwischen Landwehr und Talsperren
Von Radevormwald zum Strand von Bever und Wupper
(Tour 02)

W eite Ausblicke, kleine Weiler und die Ufer von gleich zwei Talsperren prägen diese 14,1 Kilometer lange Rundtour. Unterwegs
gilt es, zwischen Radevormwald, der mit 421 Metern über NN höchstgelegenen Stadt im Regierungsbezirk Köln, und den
Ufern von Bever- und Wuppertalsperre eine Gesamtsteigung von 250 Höhenmetern zu überwinden. Ein Teil der Route verläuft
auf dem Wanderweg des Wasserquintetts, der Rest auf anderen markierten Wegen des Sauerländischen Gebirgsvereins.

 

Wasserquintett

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Schlossstadt im Land der Talsperren
Von Hückeswagen zu den „Fjorden“ von Wupper und Bever
(Tour 03)

Unterhalb des historischen Stadtkerns der Schlossstadt Hückeswagen, dem manche den Charme eines „Rothenburgs
über der Wupper“ nachsagen, beginnt diese Tour. Auf 14,5 km führt sie an den Ufern des in der 1970er Jahren zur Talsperre
aufgestauten Wuppertals entlang und nach einem Abstecher in die Hückeswagener „Berglande“ zur höher gelegenen Bevertalsperre.
Unterwegs laden die bergischen „Fjorde“ der beiden Stauseen dazu ein, faszinierende Vögel zu beobachten oder an
einem der ausgewiesenen Bever-Strände ein Bad in den Fluten des ursprünglich zur Wasserregulierung angelegten Stausees zu
nehmen.

 

Wasserquintett

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Wanderland jenseits von Egen
Von Oberröttenscheid um Bever- und Neyetalsperre
(Tour 04)

Ja, es gibt ein Land jenseits von Egen. Und was für eins. Auch wenn dieser Außenposten von Wipperfürths sieben Kirchdörfern
wohl der entlegenste ist. Dafür liegt der schnuckelige Ortskern mit Kirche, Gaststätte und früherem Schulgebäude
in einem von verstreuten Höfen geprägten Wanderparadies zwischen den Talsperren von Bever und Neye. Und gerade am
Wochenende beweisen die zahlreichen Ausflügler insbesondere aus dem Norden des Bergischen Landes: So abgelegen

 

Wasserquintett

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Hansestadt und Indian Summer
Von der Furt durch die Wupper zu bergischen Fjorden
(Tour 05)

Trockenen Fußes durch die Wupper können Sie auf dieser Rundwanderung gehen. Sie führt von der Basisstation der Talsperrenregion„Wasserquintett“ in der Hansestadt Wipperfürth über alte Bahntrassen und aussichtreiche Höhen zu gleich zwei Talsperren, die durch Stollen innerhalb des sogenannten Beverblocks verbunden sind. So kann Wasser vom Bach Hönnige in die
Schevelinger Talsperre und von dort weiter in die Neyetalsperre geleitet werden. Wegen der ausgedehnten Laubwälder ist die
Wanderung im Herbst besonders reizvoll, wenn sich die Neyetalsperre in den kräftigen Farben eines „Indian Summer“ mitten im
Bergischen Land präsentiert.

 

Wasserquintett

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Durchs Wasserreich zum Domblick
Von Neuenholte ins Dhünn-Tal und nach Wipperfeld
(Tour 06)

Wasserreich ist das Quellgebiet der Großen Dhünn. Sie bildet den Hauptzufluss zur Großen Dhünn-Talsperre, die mit einem
Stauvolumen von 81 Millionen Kubikmetern Deutschlands zweitgrößte Trinkwassertalsperre ist. Etwa eine Million Menschen
zwischen Wuppertal und Leverkusen erhalten Trinkwasser aus ihr, im Katastrophenfall auch die Landeshauptstadt
Düsseldorf. Durch das von gurgelnden Bächen durchzogene Einzugsgebiet der Talsperre führt die 16 Kilometer lange
Rundtour nach Wipperfeld. Der Kirchort hat etwas abseits vom historischen Heerweg, auf dem heute eine pulsierende
Bundesstraße verläuft, seinen ursprünglichen Charakter weitgehend erhalten und bietet eine Einkehrmöglichkeit, bevor
auf dem Rückweg sowohl ein Abstecher zur Quelle der Großen Dhünn als auch ein Picknickplatz

 

Wasserquintett

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Mühlen, Kreuze und Fernblicke
Von Wipperfeld nach Thier und in den Wallfahrtsort Ommerborn
(Tour 07)

Wie eine Henne ihre Küken so scheint die Wipperfelder St. Clemens-Kirche die Häuser des Dorfes zu beschützen. Nicht
nur der Blick auf das Dorf ist beachtlich, sondern auch die Aussicht von hieraus – ebenso wie von zahlreichen anderen
Anhöhen, die auf dieser mit 22,3 Kilometer recht anspruchsvollen, aber auch sehr reizvollen Tour erklommen werden. Für die
Mühen entschädigen immer neue Aus- und Einblicke über das Bergische und in seine Besonderheiten, wie den „Bergischen
Dreiklang“, die Mundart und die Frömmigkeit der Menschen hier. So begegnen Sie den Menschen „op dr Thier“ sowie den
weithin sichtbaren Prozessionskreuzen am ehemaligen Kloster Ommerborn und erfahren ganz nebenbei noch eine Menge
Mühlengeschichte(n).

 

Wasserquintett

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Zwischen Feuersbrunst und Wallfahrtsort
In den Wipperfürther Süden nach Niedergaul, Agathaberg und Thier
(Tour 08)

Der Wasserreichtum hat maßgeblich zum Aufstieg der Region beigetragen, auch in der Zeit der Industrialisierung. Das
zeigt unter anderem die Wasserkraftnutzung im historischen Industriestandort Niedergaul, wo später auch Wipperfürths
erste Dampfmaschine schnaufte. Nach Niedergaul führt dieser 15,8 Kilometer lange Rundweg durch den Wipperfürther Süden
ebenso wie in den nach einer Feuersbrunst gegründeten „Wallfahrtsort“ Agathaberg, der eigentlich in Sizilien liegen müsste.
Über aussichtsreiche Höhen auf der Wasserscheide zwischen Gaulbach und Sülz geht es nach Thier und von dort zum Klosterberg der Hansestadt Wipperfürth.

 

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Explosives im„Königreich Buchholz“
Zwischen Wipper und Wupper vom Pulvermuseum Ohl zur Kerspetalsperre
(Tour 09)

Die Ortschaft Ohl hat in der Region des Wasserquintetts eine besondere Bedeutung: Hier wird die Wipper zur Wupper. An
der Stelle, wo die Kerspe in die bei Marienheide entspringende Wipper mündet, legt diese den früher wohl für den gesamten
Flusslauf geltenden Namen ab. Gleichwohl findet sich die Bezeichnung „Wipper“ auch heute noch flussabwärts: etwa in
den Namen der Stadt Wipperfürth oder des Wipperkottens bei Solingen. Hochexplosiv ist die Geschichte Ohls, wie in der Villa
Ohl an der Sauerlandstraße 7 zu erfahren ist. In dem über 200 Jahre alten Haus, an dessen Fassade sogar der preußische
Baumeister Karl Friedrich Schinkel mitgewirkt haben soll, lebten einst Familienangehörige der Fabrikanten Cramer und Buchholz.
Sie stellten Schwarzpulver her und bestimmten damit dasörtliche Wirtschaftsgeschehen so stark, dass man die Region
auch „Königreich Buchholz“ nannte. Wegen eines Besuches von Kaiser Wilhelm II. hieß die „Villa Buchholz“ zeitweise auch
„Kaiservilla“. Das Museum in der ersten Etage (Öffnungszeiten: sonntags 11.30 bis 13.30 Uhr) betreibt der „Förderverein Villa
Ohl“. Gezeigt wird ebenso die Geschichte der Schwarzpulvermühlen im Tal der Wipper und ihrer Seitenbäche wie auch der
Handel und der Transport der explosiven Ware.

 

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Schloss, Talsperre und Pulver-Millionäre
Von Gimborn zur Lingese-Talsperre und nach Rönsahl
(Tour 10)

Einst am Rande des Bergischen Landes gelegen, ist Schloss Gimborn heute eins der bergischen Wahrzeichen. Durch das
Gimborner Land führt diese anspruchsvolle 22,6 Kilometer lange Rundtour ins Tal der oberen Wipper und hinauf zur
Lingese-Talsperre, bevor es durch das einstige „Dorf der Pulver- Millionäre“ Rönsahl zurück zu jenem Schloss geht, in dem
heute Polizisten ein- und ausgehen.

 

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Wassersport im Wallfahrtsort
Von Marienheide zu Lingese- und Brucher Talsperre
(Tour 11)

Auf den Spuren eines Einsiedlers namens Heinrich und des mittelalterlichen Kaisers Otto III. führt dieser Rundweg vom
Wallfahrtsort Marienheide zu zwei mehr als hundert Jahre alten Talsperren, die längst nicht mehr nur der Wasserregulierung in
der Wupper dienen, sondern auch beliebte Ziele von Wassersportlern sind. Marienheide war schon früh ein Verkehrsknoten:
Bereits im Mittelalter kreuzten hier Fernhandelswege. Dort, wo sich heute der Busbahnhof befindet, fuhr von 1897 bis 1950
eine Schmalspurbahn ab – durchs Leppetal nach Engelskirchen.
Und vom „großen“ Gleis zweigte gleich hinter dem Marienheider Bahnhof von 1902 bis 1986 die Wippertalbahn über
Wipperfürth nach Bergisch Born ab. Ihre Trasse wurde jüngst für Radfahrer, Fußgänger und Skater ausgebaut.

 

Wasserquintett

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Windkraft, Grauwacke und Bonte Kerke
Von der Brucher Talsperre auf den Unnenberg, nach Müllenbach und an den Rand der Becke
(Tour 12)

Auf alten Fuhrmannswegen führt diese 17,6 Kilometer lange Rundtour von der Brucher Talsperre zu Marienheides höchster
Erhebung auf dem Unnenberg. Imposante Ausblicke bieten bereits die Höhenlagen bei Dannenberg, interessante Einblicke
die Aussichtsplattform am Rande des Steinbruchs zwischen Becke und Obernhagen. Zur Zeitreise lädt schließlich das
„Bücherdorf“ Müllenbach mit seinem Fuhrmannshof, einer wehrhaften „Bonten Kerke“ und dem „Haus der Geschichten“
(Öffnungszeiten: sonntags 15 bis 19 Uhr, www.buecherdorfmuellenbach. de) ein.

 

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Wasserquintett
wo die Wipper zur Wupper wird
(Tour 01 Fernwanderung)

Mit gut 116 Kilometern ist die Wupper der längste Fluss im Zentrum des Bergischen Landes und dennoch gibt es streng
genommen keine Wupperquelle. Denn auf seinen ersten Kilometern heißt der bei Marienheide entspringende Fluss noch „Wipper“. Erst mit der Einmündung der Kerspe bei Wipperfürth wird daraus die Wupper.

Im Umkreis seines Quellgebietes wartet der Fluss, der weiter abwärts die nach ihm benannte Stadt Wuppertal ebenso prägt wie er bei Müngsten Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke unterquert, noch mit mehr Besonderheiten auf. So ist die Talsperrendichte im regenreichen Quellgebiet der Wupper so groß wie nirgends sonst im Land. Mit der Brucher
Talsperre, der Lingese-, Kerspe- und Schevelinger Talsperre, der Neye-, Bever- und Wuppertalsperre passiert die Wipper/Wupper auf ihren ersten 40 Kilometern gleich sieben Talsperren. Die wenigsten dienen dabei der Trinkwassergewinnung. Bis auf Kerspe- und Neyetalsperre wurden sämtliche Stauseen dieser Region errichtet, um den Wasserstand in der Wupper zu regulieren. So sollen sie Hochwasser vermeiden, indem sie in niederschlagreichen Zeiten Wasser speichern, das sie in niederschlagarmen Zeiten wieder abgeben, um möglichst eine ganzjährige

 

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